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Ich bin Architekt, weil ich gerne plane und organisiere. Das klingt zunächst lapidar.


Aber: Planen und Organisieren ist für mich Eintauchen in die Lebensentwürfe meiner Auftraggeber, um dann gemeinsam mit einer eigenwilligen und eigenständigen Lösung wieder aufzutauchen. Mich fasziniert der Erlebensweg, der sich für die Menschen öffnet, wenn sie mit meiner Hilfe ihren künftigen Lebensraum erdenken, errechnen, erspüren. Mit voller Hingabe. Mit Bangen und mit Freude. Es geht um viel. Und es ist viel zu gewinnen.

Mein eigener Lebensentwurf sieht vor, dass ich ortsunabhängig arbeite. Konkret heißt das: Ich habe keine Büroräume für Publikumsverkehr und ich arbeite mit freien Mitarbeitern. Mein komplettes Büro ist in meinem Laptop. Mein Spezialistenteam für alle Bauphasen ist über Online-Kanäle organisiert.

Selbstverständlich sehen mich meine Auftraggeber im Angesicht. Denn: Für tragfähige Ideen braucht es ein Gespür füreinander. Das entsteht nur im „echten“ Blickkontakt. Wenn man zusammenrückt. Wenn man miteinander lacht. Oder wenn jemand ein Bild raussucht, das einen neuen Gedanken weckt. Wenn Papier auf dem Tisch liegt und der Stift beim Skizzieren seine Abriebgeräusche macht. Wenn man sich gegenseitig fordert und befragt.

Mein Vater ist erfolgreicher Bauingenieur. Mit der technischen Seite des Bauens bin ich also aufgewachsen. Bei ihm habe ich viele Jahre gelernt und gearbeitet. Und doch: Mich zog es schon immer zum Entwerfen hin.

Ich bin Architekt, weil ich gerne plane und organisiere.